Mut für Kinder durch Kampfsport!
An fünf Tagen in der Woche passiert es: Kinder ab dem dritten Lebensjahr werden von ihren Eltern zum Selbstverteidigungstraining in das Atrium gebracht. Lachende Mädels und Jungs rufen ein lautes „Hallo“ Richtung Tresen, ehe sie durch die Tür zur Umkleide verschwinden. Die tägliche Zeremonie dauert nur wenige Minuten, dann ist die erste Matte gefüllt mit Kindern in weißen Anzügen, wild umher rennend und mit großer Freude an Bewegung. Alle Eltern haben in dieser Stunde Auszeit und während die Hamburger Kinder Selbstverteidigung gelehrt bekommen, setzen sich viele auf ein Sofa, unterhalten sich mit befreundeten Eltern oder nutzen die ungestörte Zeit zum Einkaufen im nahe gelegenen Zentrum. Es ist ein kurzes Aufatmen vor der abendlichen Routine des gemeinsamen Essens und der Schlafenszeit. Doch was passiert, wenn man sein Kind zur Selbstverteidigung in unserer Hamburger Schule abgibt und was kommt auf das Kind zu?